Otto Pichler

Regie/Choreografie

Der Österreicher Otto Pichler absolvierte seine Ausbildung an der Ballettschule des Landestheaters Salzburg sowie am Tanz- und Gesangstudio Theater an der Wien und ist seit 2000 ausschließlich als Choreograf und Regisseur tätig. Als Choreograf verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit mit den Regisseuren Günter Krämer, Barrie Kosky und Bernd Mottl. Er arbeitete u. a. am Theater Linz (»Die Großherzogin von Gerolstein«, »Im weißen Rössl«), an der Staatsoper Hannover (»Anatevka«, »My Fair Lady«, »Das Rheingold«), am Staatstheater Wiesbaden (»Orpheus und Eurydike«), am Schauspielhaus Wien (»Das Schloss«), an der Semperoper Dresden (»Die Fledermaus«, »Penthesilea«) sowie bei den Schwetzinger Festspielen (»Ezio«) und bei den Salzburger Festspielen (»Mitridate, re di ponto«). An der Oper Köln entwickelte er zuletzt die Choreografien zu »Turandot«, »Jonny spielt auf«, »Das schlaue Füchslein«, »Kiss me, Kate« sowie »Krieg und Frieden«. An der Komischen Oper Berlin zeichnete er u. a. für die Choreografien zu Barrie Koskys Inszenierungen von »Orpheus«, »Die schöne Helena« und »Ball im Savoy« verantwortlich. Außerdem war er der Choreograf der Neuproduktion von Richard Wagners »Der Ring des Nibelungen« unter der Regie von Günter Krämer an der Opéra Bastille in Paris.
Zu seinen eigenen Regiearbeiten zählen »Hello, Dolly!« am Landestheater Linz sowie »Jekyll & Hyde«, »Jesus Christ Superstar« und »Zwei Herzen im Dreivierteltakt« am Landestheater Coburg. Bei »West Side Story« an der Komischen Oper Berlin war er als Choreograf und Co-Regisseur tätig. Am Theater Magdeburg erarbeitete Otto Pichler 2014/2015 die Choreografie zu »La Bohème«. 2016/2017 kehrte er als Regisseur und Choreograf der mit dem Theater Augsburg koproduzierten Kálmán-Operette »Die Csárdásfürstin« zurück.