Julia Borchert

Sopran

Die in Bad Pyrmont geborene Sopranistin Julia Borchert studierte an der Essener Folkwang-Hochschule und in Freiburg im Breisgau. In den Jahren als junger lyrischer Sopran am Nationaltheater Mannheim und der Niedersächsischen Staatsoper Hannover erarbeitete sie sich ein breit gefächertes Repertoire mit Partien wie Susanna (»Le nozze di Figaro«), Pamina (»Die Zauberflöte«), Konstanze (»Die Entführung aus dem Serail«), Sophie (»Der Rosenkavalier«), Mimì (»La Bohème«) und Lucia (»Lucia di Lammermoor«). Schon während dieser Zeit gastierte sie an vielen Opernhäusern Deutschlands und Europas. So debütierte sie als Agathe (»Der Freischütz«) und Violetta (»La traviata«) in Krefeld, sang Pamina und Sophie in Stuttgart, Micaëla (»Carmen«) an der Hamburgischen Staatsoper, Woglinde (»Das Rheingold«) in Wiesbaden, Köln und Karlsruhe, ihre Paraderolle Konstanze an der Bayerischen Staatsoper München, in Leipzig, Enschede und Glasgow sowie zuletzt Maddalena di Coigny (»Andrea Chénier«) am Staatstheater Kassel. Neben Solistentätigkeiten bei den Bayreuther Festspielen debütierte sie als Voce dal cielo (»Don Carlo«) an der Mailänder Scala unter Daniele Gatti und in Tokio. Konzertreisen führten Julia Borchert nach Australien, Frankreich, Italien, Spanien, Polen, Russland, in die Niederlande und die Schweiz. Unter der Leitung Marek Janowskis ist sie als 1. Blumenmädchen (»Parsifal«) und Woglinde (»Der Ring des Nibelungen«) im Livemitschnitt der Konzerte mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin zu hören. Wagners Wesendoncklieder führte sie mehrfach mit dem Sinfonieorchester des WDR Köln unter der musikalischen Leitung von Michael Sanderling auf. Julia Borchert arbeitet mit namhaften Dirigenten wie Philippe Jordan, Michael Boder, Adam Fischer, Pierre Boulez, Daniele Gatti, Axel Kober, Christian Thielemann und Daniel Harding und Regisseuren wie Stefan Herheim, Christine Mielitz, Graham Vick, Dietrich Hilsdorf, Calixto Bieto, Anthony Pilavachi und Robert Carsen zusammen. Nachdem sie bereits die Walküre Ortlinde am Teatro Massimo di Palermo und am Palau de les Arts in Valencia sowie Gerhilde in Minden sang, debütiert sie nun in der Spielzeit 2018/2019 als deren Schwester Brünnhilde (»Die Walküre«) am Theater Magdeburg.

Produktionen

Die Walküre