Christian von Götz

Regie

Christian von Götz wurde 1968 in Lübeck geboren und studierte Regie an der Hochschule für Musik und Theater in Wien sowie Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin.

Seine Inszenierungen wurden u. a. in Köln, Leipzig, Wiesbaden, Lissabon, Porto, Odessa, Bonn, Dortmund, Saarbrücken, Bremen, Kassel, Salzburg, München, Hamburg und beim Edinburgh International Festival gezeigt. Dabei arbeitete er mit Sängern wie Camilla Nylund, Samuel Youn, Dalia Schaechter, Ashley Holland, Benjamin Bruns, Mark Stone, Solveig Kringelborn oder Ursula Hesse von den Steinen.

Höhepunkte seiner Regietätigkeit waren u. a. »Capriccio« in Edinburgh, »Le nozze di Figaro« und Martinůs »Ariane« in Köln, »Candide« in Görlitz, »Les Contes d’Hoffmann« in Lissabon, erneut »Figaro« in Porto, »Turandot« in Odessa und zuletzt »Wien, Heldenplatz« im Rahmen der experimentalen Reihe »black box 20_21« an der Hamburgischen Staatsoper. 2013 präsentierte er an der Oper Wuppertal seine von Presse und Publikum gefeierte Inszenierung (Regie und Bühnenbild) von Wolfgang Fortners selten gespielter Oper »Bluthochzeit« und leitete damit die Wiederentdeckung des Komponisten Fortner ein. Von dieser Produktion ist eine DVD bei Wergo erschienen, die im November 2013 von der »Deutschen Bühne« als DVD des Monats ausgezeichnet wurde.

Christian von Götz ist Mitbegründer des u. a. von der Kunststiftung NRW geförderten Ensembles »Musikdebatte Köln«, das aktuelle interkulturelle Themen auf die Bühne des Musiktheaters bringt. Für Komposition und Uraufführung der Kammeroper »Djaizat al Salam – Friedenspreis« wurden »Musikdebatte Köln« und Christian von Götz in der Opernwelt-Umfrage 2014 als »Nachwuchskünstler des Jahres« nominiert.

Am Theater Magdeburg inszenierte er bisher »The Turn of the Screw«, »Hoffmanns Erzählungen« und »Il barbiere di Siviglia«. Mit den beiden letzteren Inszenierungen gastierte das Theater Magdeburg in der Folge in Winterthur (Schweiz). In der Spielzeit 2015/2016 führt er Regie bei »Die lustigen Weiber von Windsor«.