Zoltán Nyári

Tenor

Der ungarische Tenor Zoltán Nyári spielte zunächst Geige und begann ein Schauspielstudium an der Budapester Hochschule für Theater und Film. In der Folge nahm er Gesangsunterricht bei Magda Nádor und entschied sich dann für eine Gesangskarriere. Festengagements am Operettentheater Budapest und an der Staatsoper Budapest führten ihn mit Gastspielen nach Deutschland, Japan in die Niederlande und die USA und erweiterten sein Repertoire um Partien wie Lenski (»Eugen Onegin«), Prinz (»Rusalka«), Hoffmann (»Hoffmanns Erzählungen«), Cavaradossi (»Tosca«), Rodolfo (»La bohème«) und Alfredo (»La traviata«). Gastengagements führten ihn u. a. als Don José (»Carmen«) und »Rusalka«-Prinz an die Semperoper Dresden, als Zweitbesetzung des Prinzen an die New Yorker Met, als Edgar Aubry (»Der Vampyr«), Fedja Palinski (»Die Zirkusprinzessin«) und Sandor Boris (»Die Herzogin von Chicago«) an die Komische Oper Berlin, als Fritz (»Der ferne Klang«) ans Theater Lübeck, als Paul (»Die tote Stadt«) an die Oper Graz sowie als Faust (»La damnation de Faust«) und »Rusalka«-Prinz ans Oldenburgische Staatstheater. Zuletzt entwickelte er sich ins Strauss- und Wagner-Fach und wurde als Narraboth (»Salome«) und Aegist (»Elektra«) nach Budapest, als Tristan nach Malmö, Hagen und Chemnitz, als Holländer nach Malmö, als Froh (»Das Rheingold«) nach Budapest, als Siegmund (»Die Walküre«) nach Chemnitz, als Siegfried (»Siegfried«) nach Kassel sowie als Siegmund und Siegfried im Ringzyklus ans Oldenburgische Staatstheater engagiert. Am Theater Magdeburg gastiert er in der Spielzeit 2021/2022 als Valtin in der Uraufführung von Eugen Engels Opernentdeckung »Grete Minde«.

 

Produktionen

Grete Minde