Roberto Ortiz

Tenor

Der aus Mexico City stammende Tenor Roberto Ortiz absolvierte sein Gesangstudium an der Musikhochschule seiner Heimatstadt und erlangte zudem einen Master of Arts an der Royal Academy of Music in London. Er gewann den Richard Lewis/Jean Shank-Gesangswettbewerb und errang den zweiten Preis bei der Mozart Singing Competition sowie beim Clonter-Opera-Wettbewerb. Ortiz war Stipendiat der Solti-Foundation und der »Il Circolo«-Foundation. Als Mitglied der Royal Academy sang er Rollen wie Ferrando (»Così fan tutte«), Jupiter (»Semele«) und Egeo (»Il Giasone«). An der Casa da Música (Porto, Portugal) sowie im Rahmen der Festivals von Ambronay und Sablé in Frankreich war er als Teseo (»L’Ippolito«, Francisco António de Almeida) zu hören.
Von 2011 bis 2012 war Roberto Ortiz Mitglied des Opernstudios der Oper Stuttgart, von 2012 bis 2014 war er am Internationalen Opernstudio Zürich beschäftigt. Beim Verbier Festival 2014 sang er unter Jesús López Cobos den Nemorino (»L’elisir d’amore«), 2015 gab er sein Debüt als Alfredo (»La Traviata«) am Musiktheater Wil und als Tamino (»Die Zauberflöte«) beim Festival Hallwyl, 2016 sein Debüt als Belmonte (»Die Entführung aus dem Serail«) mit dem Ensemble »L’arte del mondo«, u.a. im Goethetheater Bad Lauchstädt. Am Theater Freiburg sang Roberto Ortiz in der Saison 2015/2016 Nemorino sowie Totonno (»Der Schmuck der Madonna«, Ermanno Wolf-Ferrari) und in der Folgespielzeit Gaston in Verdis »Jérusalem«.
Wichtige Stationen seiner internationalen Konzerttätigkeit waren ein Liederabend im Rahmen des »Song Circle« der Royal Academy of Music in der Londoner Wigmore Hall, das Solti-Celebration-Konzert in der New Yorker Carnegie Hall bzw. der Chicago Symphony Hall, jeweils mit dem World Orchestra for Peace. Außerdem er sang er das Tenor-Solo in Mozarts »Requiem« in der Sala Radio, Bukarest, begleitet vom Nationalorchester des Rumänischen Rundfunks. Zudem sang Ortiz mehrere Konzerte mit der weltbekannten Sopranistin Kiri Te Kanawa, u. a. in der Londoner Cadogan Hall und im Rahmen des Tower-of-London-Festivals. Ortiz arbeitete außerdem mit namhaften Dirigent*innen und Regisseuren wie Sir Charles Mackerras, Laurence Cummings, Cristian Macelaru, Sylvain Cambreling, Vasily Petrenko, Jane Glover, Alain Altinoglu, Ivor Bolton, Giovanni Antonini, Jonathan Miller, Christof Loy, John Copley, Andreas Homoki und Jossi Wieler.
Seit der Saison 2016/2017 ist Roberto Ortiz am Mainfrankentheater Würzburg engagiert, wo er bisher u. a. Belmonte, Ismaele (»Nabucco«), Ferrando, Edwin (»Die Csárdásfürstin«), Conte d’Almaviva (»Il barbiere di Siviglia«), Rodolfo ( »La Bohème«) und Paris (»Die schöne Helena«) sang.
 

Produktionen

DIE SCHÖNE HELENA