Richard Furman

Tenor

Der US-amerikanische Tenor Richard Furman gewann schon früh zahlreiche Gesangswettbewerbe. Zuletzt war er Finalist beim Internationalen Wagner-Wettbewerb 2014 in Seattle. Noch während seines Studiums an der Musikhochschule von Cincinnati und der Universität von Western Illinois erhielt er Engagements u. a. an der Cincinnati Opera. 2012 debütierte er an der Seattle Opera als Florestan (»Fidelio«) und war anschließend als Froh (»Das Rheingold«) zu erleben. Sein europäisches Debüt gab er 2015 als Anatol (»Vanessa«) am Theater Hagen. Dort interpretierte er ebenfalls die Rollen des Pinkerton (»Madama Butterfly«) und Florestan. Seit Beginn der Spielzeit 2015/2016 gehört Richard Furman zum Ensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, wo er u. a. Erik (»Der fliegende Holländer«), Pinkerton, Dimitrij (»Boris Godunow«), Don Alvaro (»La forza del destino«), Alfred (»Die Fledermaus«), Kaiser (»Die Frau ohne Schatten«), Rodolfo, Cavaradossi (»Tosca«) und Siegmund (»Die Walküre«) interpretierte. Zu seinen weiteren Rollen gehören Narraboth (»Salome«), Bacchus (»Ariadne auf Naxos«), Don José (»Carmen«), Tito (»La Clemenza di Tito«), Alfredo (»La Traviata«), Graf (»Rigoletto«) sowie Romeo und Tybalt (»Romeo und Julia«). Außerdem war Richard Furman häufig in modernen Opern wie »The Rake’s Progress«, »Dead Man Walking« und »The Dangerous Liaisons« zu erleben.
Am Theater Magdeburg debütierte Richard Furman in der Spielzeit 2017/2018 als Prinz in Dvořáks »Rusalka«. In der vergangenen Spielzeit stand er in Magdeburg als Siegmund (»Die Walküre«) und Anatol (»Vanessa«) auf der Bühne. In der Spielzeit 2019/2020 ist er als Boris in Janáčeks Oper »Kátja Kabanová« zu erleben – eine Rolle, die er 2019 bereits an der Scottish Opera gesungen hat, dem Partner des Theaters Magdeburg für diese Koproduktion.

 

Produktion

Kátja Kabanová