Andrew Watts

Countertenor

Der Countertenor Andrew Watts stammt aus dem englischen Middlesex und studierte an der Royal Academy of Music in London. Engagements führten ihn u. a. an die English National Opera, zum Glyndebourne Festival, an die Welsh National Opera, zu den BBC Proms sowie an das Royal Opera House Covent Garden. Außerhalb Großbritanniens sang er u. a. an der Staatsoper Berlin, der Komischen Oper Berlin, der Hamburgischen Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, am Teatro alla Scala in Mailand, am Teatro La Fenice in Venedig, an der Opéra de Paris, an der Opéra National du Rhin, am Teatro Real in Madrid, am Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon oder der belgischen Vlaamse Opera. Wichtige Rollen waren Arsamene in Händels »Serse«, die Titelrolle in Händels »Orlando«, Ottone in Händels »Agrippina«, Nero und Nutrice in Monteverdis »L’incoronazione di Poppea«, Oberon in Britten’s »A Midsummer Night’s Dream« sowie Fürst Go-Go in Ligetis »Le Grand Macabre«. Außerdem wirkte Watts an zahlreichen Uraufführungen mit – so gab u. a. er die Schlangenpriesterin in Harrison Birtwistle’s »The Minotaur«, den Cherubino in Elena Langers »Figaro Gets a Divorce« (»Figaro lässt sich scheiden«), White Rabbit and March Hare in Unsuk Chins »Alice in Wonderland« sowie den Mystery Man in Olga Neuwirths »Lost Highway«. Zuletzt war Andrew Watts als Baba the Turk in Strawinskys »The Rake’s Progress« am Moskauer Stanislawski- und Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheater sowie als Edgar in Aribert Reimanns »Lear« an der Opéra de Paris und an der Bayerischen Staatsoper München zu erleben.