Aldo Di Toro

Tenor

Der Tenor Aldo Di Toro absolvierte sein Studium am Western Australian Conservatorium of Music und debütierte an der West Australian Opera als Oronte (»Alcina«). Er gewann den Italian Opera Award der Opera Foundation Australia, welcher ihm weiterführende Studien am Teatro Comunale in Bologna ermöglichte. Aldo Di Toro kann mittlerweile auf ein breites Repertoire des lyrischen italienischen und französischen Fachs zurückblicken. Er sang u. a. Pollione (»Norma«) in Innsbruck, Števa (»Jenůfa«) an der Holland Park Opera, Nemorino (»L’elisir d’amore«) an der State Opera of South Australia und debütierte mit Alfredo (»La Traviata«) an der Sydney Opera. Auch sang er die Partie des Bill in Jonathan Doves »Flight« beim Glyndebourne Festival und nahm für die Internationale Francesco-Paolo-Tosti-Gesellschaft dessen Canzonen auf. Mit der Philharmonie der Nationen unter Justus Frantz war Aldo Di Toro mit Beethovens 9. Sinfonie auf Deutschlandtournee. Zudem gastierte er als Rodolfo (»La Bohème«), Herzog (»Rigoletto«), Tamino und Roméo (»Roméo et Juliette«) an der West Australian Opera und in Innsbruck. Als Werther, Tebaldo (»I Capuleti e i Montecchi«), Rodolfo und Edgardo (»Lucia di Lammermoor«) trat er in Sydney, London, Melbourne und Perth auf. Die Melbourner Produktion von Delibes »Lakmé«, in der Aldo Di Toro die Partie des Gérald sang, wurde auf DVD aufgezeichnet und in Kinos in ganz Australien übertragen. Zuletzt war der Tenor in Europa als Riccardo (»Un ballo in maschera«) am Staatstheater Braunschweig sowie als Henry in Verdis »Les vêpres siciliennes« am Mainfranken Theater Würzburg sowie als Turridu (»Cavalleria rusticana«) und Canio (»Pagliacci«) zu hören. Am Theater Magdeburg sang Aldo Di Toro bereits Pinkerton (»Madame Butterfly«), Mario Cavaradossi (»Tosca«) und Otello, 2019/2020 kehrt er als Calaf (»Turandot«) zurück – eine Rolle, mit der er zuvor am Staatstheater Darmstadt debütiert.

 

Produktion

Turandot