Aniara Amos

Regie

Die in Chile geborene Regisseurin, Bühnenbildnerin und Choreografin begann ihre Theaterkarriere als Tänzerin, studierte klassischen und modernen Tanz an der Staatlichen Balletthochschule in Mannheim, gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Freyer-Ensembles und leitete dieses Ensemble von 2000 bis 2004. In Berlin studierte sie parallel dazu Musikwissenschaft und Philosophie an der Humboldt-Universität sowie Bühnenbild in der Klasse von Achim Freyer an der Universität der Künste und schließlich als Aufbaustudium Opernregie an der Hochschule für Musik »Hanns-Eisler«.

Assistenzen führten sie u. a. an das Teatro La Fenice in Venedig, das Téatro Nacional de Sao Carlos in Lissabon, an die Brüsseler Oper La Monnaie, die Opéra de Montpellier, die Oper Graz, die Los Angeles Opera sowie zu den Schwetzinger und den Salzburger Festspielen.

Als Regisseurin und zum Teil auch Ausstatterin erarbeitete sie in den letzten Jahren u. a. »Il Re Pastore« bei den Salzburger Festspielen, »L’Heure Espagnole« an der Volksoper Wien, Haydns »Orlando Paladino« sowie »Die Zauberflöte« am Staatstheater Braunschweig, »L’Enfant et les Sortilèges« am Theater Dortmund, Hasses »Romolo ed Ersilia« bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, »Der Jasager/Der Neinsager« von Kurt Weill/Reiner Bredemeyer an der Berliner Staatsoper im Schillertheater und »Don Giovanni« am Königlichen Opernhaus in Kopenhagen. In Magdeburg inszenierte sie bereits 2011 »Der Freischütz« und 2012 Brittens »Ein Sommernachtstraum«. Nun folgt Richard Strauss’ »Elektra«.