Martin Buczkó

Choreograf

Martin Buczkó wurde als Kind ungarisch-slowakischer Eltern in Moskau geboren und erhielt seine Tanzausbildung an der Nationalen Ungarischen Ballettakademie. Bereits während seines Studiums war er als Eleve am Ungarischen Nationalballett sowie als Solist in Andrew Lloyd Webbers »Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat« am Madách Musical Theatre in Budapest engagiert. Erste Fest-Engagements führten ihn an das Ballet de Santiago in Chile, das Ballett Hagen und das Ballett Rossa in Halle, bevor er von 2002 bis 2012 Solist am Staatsballett Berlin war. Dabei tanzte er Hauptrollen u. a. in »Die Bayadère« von Vladimir Malakhov, »Manon« von Kenneth MacMillan, »Ring um den Ring« von Maurice Béjart, »Schwanensee« von Patrice Bart, »The Second Detail« von William Forsythe und »Fancy Free« von Jerome Robbins. Seit 2012 ist er freischaffend tätig, hat sich zunehmend auch als Choreograf profiliert und gründete 2013 mit »Ensemble Terrible« eine eigene Kompanie. Seitdem schuf er zahlreiche eigene Choreografien, u. a. »Resonantia« am Staatstheater Stuttgart, »ø de Luxe« im Berliner »Berghain«, »Will« an der Komischen Oper Berlin, »Atitlo« am National Theatre Nikosia und »Soledad« für »Iberodanza« in Mexiko. Oft komponiert er auch die Musik zu seinen Stücken. Neben Arbeiten für Filme und Events entwickelt er Choreografien für Musiktheaterwerke, z. B. für »La clemenza di Tito, »L’elisir d’amore«, »Don Pasquale« und »Le Sacre du printemps«.