Egbert Mittelstädt

Medienkünstler

Nach einem Studium in Kommunikations-Design an der Fachhochschule Würzburg und an der Kunsthochschule für Medien Köln arbeitet Egbert Mittelstädt seit 1995 als freischaffender Medienkünstler in Köln. Seine Medien- und Videoinstallationen werden regelmäßig in Ausstellungen im Kölner Umland sowie bei internationalen Festivals gezeigt und wurden vielfach mit Preisen ausgezeichnet, u. a. erhielt er 1995 den Fuji-Förderpreis des European Media Art Festivals in Osnabrück für seine Installation »Trabanten«, 1996 folgte der Publikumspreis des Institut National de l’Audiovisuel und im Jahr 2001 wurde er mit dem 1. Preis beim Backup Festival Weimar sowie einem 2. Preis beim Digital New Art Award in Frankfurt ausgezeichnet. Aus der Zusammenarbeit mit dem norwegischen Komponisten für elektronische Musik Biosphere entstanden Werke, die u. a. bei Festivals wie dem »Romaeuropa« Rom, dem Artefact in Leuven, bei der TodaysArt in Brüssel sowie in Ausstellungsorten in Paris, Moskau, London und Oslo gezeigt wurden. Die gemeinsame Performance »CineChamber« war 2011 bei der Transmediale in Berlin, beim Steirischen Herbst in Graz, bei der Cynet-Art in Hellerau und 2016 beim Recomninant Festival in San Francisco zu sehen. 2018/2019 war Mittelstädt in der Ausstellung »Kunst in Bewegung« im Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe vertreten. 2019 kreierte er im Rahmen des Kurt Weill Fests Dessau eine Lichtinstallation für die Theremin-Musikerin Carolina Eyck und eine Lichtinszenierung von Skrjabins »Prométhée«.