Cornelia Crombholz

Schauspieldirektorin

Cornelia Crombholz, geboren in Halle/Saale, studierte von 1986 bis 1989 Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf« in Potsdam und arbeitete als Schauspielerin, bevor sie von 1992 bis 1995 ein Regiestudium am Max-Reinhardt-Seminar in Wien absolvierte.

Seitdem inszenierte sie unter anderem an der Baracke des Deutschen Theaters Berlin (u. a. »Becketts Spiel«), am Berliner Ensemble (»Biedermann und die Brandstifter«), am Bayerischen Staatsschauspiel München (u. a. »Clavigo« und »Der tollste Tag« von Turrini), am Volkstheater Wien, an den Staatstheatern in Wiesbaden, Nürnberg und Mainz, am Theater Osnabrück und am Theater Heidelberg.

Am Theater Graz war sie 13 Jahre Hausregisseurin. Hier inszenierte sie u. a. »Glaube, Liebe, Hoffnung«, »Bluthochzeit«, die Österreichische Erstaufführung von Lucy Prebbles »Enron«, »Opening Night« von John Cassavetes, Hebbels »Die Nibelungen«, »Der reizende Reigen«, die Uraufführung »Dein Projekt liebt dich«, »Amadeus« und »Der Bürger als Edelmann«.

Von 2013 bis 2014 übernahm sie die Leitung der Schauspielsparte am Volkstheater Rostock. Am Theater Magdeburg gab Cornelia Crombholz mit Leoš Janáčeks »Jenůfa« 2011 ihr Debüt als Opernregisseurin, worauf 2015 die Deutsche Erstaufführung von Zdeněk Fibichs Oper »Die Braut von Messina« folgte. 2013 inszenierte sie in Magdeburg zudem Shakespeares »Was ihr wollt«.

Seit Beginn der Spielzeit 2014/2015 ist sie Schauspieldirektorin am Theater Magdeburg und setzte neben der Eröffnungsinszenierung »Spur der Steine« in dieser Saison »Romeo und Julia« in Szene. In der Spielzeit 2015/2016 folgen die Uraufführung der ersten Schauspielfassung von Lutz Seilers Erfolgsroman »Kruso« im Schauspielhaus und die Musicalinszenierung »Ein Käfig voller Narren« im Opernhaus.