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DER ZIGEUNERBARON

JOHANN STRAUSS 


Operette in drei Akten
Text von Ignatz Schnitzer nach der Novelle »Saffi« von Mór Jókai

Premiere

Sa.
24. 10.
2020

Opernhaus Bühne

 

Vorverkaufstermine:

Premierenvorstellungen
Der Vorverkauf für Abonnenten
beginnt vorauss. Mo. 10. 8. 2020.

Der reguläre Vorverkauf beginnt
vorauss. Mo. 24. 8. 2020.

Wiederaufnahmen
Der Vorverkauf beginnt
vorauss. Mo. 10. 8. 2020.

 

Ein Exilant – Sándor Barinkay – kehrt zurück in seine Heimat. Sein Vater hatte einst mit der türkischen Besatzungsmacht kollaboriert und nach deren Vertreibung allen Besitz verloren. Nun geht es gegen einen neuen Feind, und die ehemals Verfemten kommen in den Genuss einer Amnestie. Barinkay erhält die Ländereien seiner Familie zurück. Er muss jedoch feststellen, dass sich Nachbar Zsupán, ein Schweinezüchter, inzwischen großer Teile des Besitzes bemächtigt hat. Eine Ehe mit dessen Tochter Arsena würde den Konflikt lösen, aber Barinkay verliebt sich Hals über Kopf in die Zigeunerin Saffi. Mit ihrer Hilfe findet Barinkay einen alten Schatz, den sein Vater einst versteckte. Doch Saffi entpuppt sich als die verlorene Tochter des einstigen türkischen Statthalters der Region, eines Paschas. Barinkay, der sich als Bürgerlicher ihrer nicht würdig erachtet, lässt sich daraufhin als Soldat anwerben und zieht in den Krieg. Erst als er siegreich heimkehrt und für seinen mutigen Einsatz zum Baron erhoben wird, kann er Saffi standesgemäß entgegentreten.

Johann Strauß’ Werk gehört neben »Die Fledermaus« und »Eine Nacht in Venedig« zu den bekanntesten und beliebtesten Operetten des Wiener Walzerkönigs. Dabei steht »Der Zigeunerbaron« von den dreien der Oper am nächsten. Während das Stück zur Zeit seiner Uraufführung 1885 den politischen Status quo der österreich-ungarischen Doppelmonarchie als »Einheitsoperette« noch zu untermauern schien, inszeniert Tobias Heyder das Stück nun als Revue und haucht ihm so nachgerade Offenbachsches Leben ein.

Musikalische Leitung Pawel Poplawski
Regie Tobias Heyder
Bühne Pascal Seibicke
Kostüme Janine Werthmann
Choreografie Kerstin Ried
Dramaturgie Thomas Schmidt-Ehrenberg