Raymonda

Ballet in three acts by Gonzalo Galguera | Music by Alexander Glasunow
World Premiere

»›Raymonda‹ contains some of the finest ballet music we have.«
GEORGE BALANCHINE

Hungary at the time of the crusades: Raymonda, a Hungarian noblewoman, waits for her fiancée Jean de Brienne, a crusader who has gone to war with the Hungarian army. One night Raymonda has a nightmare in which Jean de Brienne turns into a Saracen and tries to abduct her. The next day her nightmare seems to come true. Can Jean de Brienne rescue her?

 

 

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Opening Night
Sat. 7 April 2018

Revival Opening Night
Sun. 5 May 2019

Musikalische Leitung Pawel Poplawski
Choreografie / Regie Gonzalo Galguera
Bühne Darko Petrovic
Kostüme Josef Jelínek
Dramaturgie Eva Bunzel

Raymonda Grettel Morejón
Clémence, Freundin von Raymonda
Narissa Course

Henriette, Freundin von Raymonda
Anastasia Gavrilenkova
Ritter Jean de Brienne, Raymondas Verlobter
Jonathan Milton
Abderakhman, Sarazenenkrieger
Raúl Pita Caballero
Bernard de Ventadour, Freund von Raymonda
Adrián Román Ventura

Béranger, Freund von Raymonda Mihael Belilov
Gräfin Sibylle, Raymondas Tante
Marie-Fee Rühe
Andreas II., König von Ungarn Leonard Kunze
Ballett Magdeburg

 

Aufführungsdauer: 2:40 h (inkl. Pause)

Pressestimmen

Geprägt wird der Ballettabend vor allem durch die Magdeburger Primaballerina Lou Beyne. In ihren sieben Soli und den zahlreichen Gruppentänzen zeigt Lou Beyne Ausdruckskraft und Leichtigkeit. Dabei sind Jonathan Milton als Ritter, Jean de Brienne und Raùl Pita Caballero als Sarazenenkrieger Abderakhman ebenbürtige Partner, wobei Caballero sprunggewaltig zwischen Aggressivität und Emotionalität die Szene beherrscht, Milton zuweilen eher zurückhaltend wirkt. Einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen als Freunde von Raymonda in unterschiedlichen Variationen von Pas de deux und Pas de quatre Narissa Course und Anastatsia Gavrilenkova (Clemence und Henriette) und Adriàn Romàn Ventura sowie Liam White (Bernard und Bèranger). Die Gruppentänze zeigen die Leistungsfähigkeit des Ensembles und die Akribie bei der Einstudierung der Choreografie durch Ballettmeisterin Olga Ilieva. Alexander Glasunow hat als Auftragswerk für Marius Petipa die Ballettmusik zu Raymonda komponiert. Sie ist spezifisch auf die Choreografie zugeschnitten, verwendet Leitmotive. Besonders hervorzuheben ist im 3. Akt das Klaviersolo "Variation de Raymonda" und das Harfensolo im Traumbild des 1. Aktes "Tableau de Rêve". Pawel Poplawski treibt das Tanzgeschehen durch ein sehr subtiles Dirigat der Magdeburgischen Philharmonie voran. Die Choreografie dieses Ballettklassikers festigt den Ruf der Magdeburger Ballettkompanie und setzt nicht nur für ein Mehrspartenhaus in jeder Beziehung Maßstäbe. Der Jubel und die zahllosen Bravos zwischendurch und am Ende zeugen davon.

Herbert Henning, tanznetz.de
9. 4. 2018

Darko Petrovic hat fantastische Räume entworfen; man merkt gar nicht, wo die Gegenständlichkeit übergeht in die Projektion. Das bringt optisch wunderbar räumliche Weite und gibt dem Tanz weiten Raum. […]

Was die tänzerischen Leistungen angeht: Da kann man einfach nur staunen! […] Lou Beyne war fantastisch! Bei dieser Tänzerin kommen Technik – ohne dass sie diese in der Vordergrund stellt – und Musikalität wunderbar zusammen. Sie öffnet im Tanz ihr Inneres, ob im berührenden Abschieds-Adagio, wenn der Verlobte aufbricht, oder im Traum-Pas de deux mit dem wirklich kraftvollen Tänzer Raúl Pita Caballero, auch im Grand Pas de deux im dritten Akt […]

Lou Beyne entwickelt bei bester Spitzentechnik eine berührende Melancholie, in sich gekehrt – so als wäre dieser fantastische Traum vom Fremden doch noch nicht ausgeträumt.

Toll ist auch die tänzerische und persönliche Ausstrahlung von Jonathan Milton als Jean de Brienne, er hat kraftvolle Eleganz, federnde Leichtigkeit in den Sprüngen, und er ist sehr glaubwürdig in den tänzerischen Dialogen, den Pas de deux. […]

Natürlich begeistern die Gruppenszenen, die Divertissements der Tänzerinnen und Tänzer des Magdeburger Balletts. Wenn Abderakhman Raymonda gewinnen will, gibt es spanisches und orientalisches Kolorit in der Musik, dazu viele Varianten und Facetten des in seiner Präsenz wirklich zu bewundernden Magdeburger Balletts. […]

Pawel Poplawski ist ein in der Zusammenarbeit mit dem Ballett erfahrener Dirigent; er atmet mit den Tänzerinnen und Tänzern, das überträgt sich auf die Musikerinnen und Musiker – als Zuschauer erlebt man da ein Gesamtkunstwerk aus Klang und Raum und Tanz!

Großer Jubel, es reißt die Leute von den Sitzen, sie feiern ihr Ballett und dessen Solistinnen und Solisten, sie feiern das Orchester, den Dirigenten, und natürlich Gonzalo Galguera und sein Team.

Boris Gruhl, MDR Kultur, 9. 4. 2018

Die großen Ballettinszenierungen des Theaters Magdeburg entwickeln sich immer mehr zu Höhepunkten in den Spielzeiten. Mit »Raymonda« schuf Ballettdirektor Gonzalo Galguera eine atemberaubend schöne und opulente Uraufführung, die das Publikum begeisterte. [...]

Diese Dreierkonstellation von Lou Beyne, Jonathan Milton und Raúl Pita Caballero bildet das Zentrum des Geschehens, das von zahlreichen Gruppentänzen umrahmt wird. Lou Beyne in der Titelrolle prägt als Primaballerina mit bewundernswerter Bühnenpräsenz, zauberhafer Anmut und starker Ausdruckskraft diese Ballettinszenierung. Die Tänzerin aus Frankreich, die seit 2011 in Magdeburg festes Ensemblemitglied ist, absolviert ein schier unglaubliches Pensum an Soli, Pas de Deux und Tänzen mit der Compagnie, bei denen sie scheinbar nicht den Gesetzen der Physik unterliegt, wenn sie mit zauberhafter Leichtigkeit ihre Pirouetten oder Sprünge darbietet. [...]

Dieses Ballett sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Rolf-Dietmar Schmidt, Volksstimme, 9. 4. 2018