Meisterklasse
von Terrence McNally

Deutsch von Inge Greiffenhagen und Bettina von Leoprechting

Ab 14 Jahren
 

Wiederaufnahmedatum folgt
Schauspielhaus, Kasino
 

Currently there are no futher known events.

Die Opernsängerin Maria Callas gilt als unerreichte »Primadonna assoluta« des 20. Jahrhunderts. Auf der Bühne feierte sie die größten Triumphe, für die sie an die Grenze ihres stimmlichen und seelischen Vermögens ging. Privat erlitt sie umso mehr Niederlagen. Die skandalträchtige Amour fou mit dem Milliardär Aristoteles Onassis, der sie für Jackie Kennedy verließ, endete tragisch. Durch die Hetzjagd der Klatschpresse gedemütigt, zieht sie sich schließlich von der Bühne zurück. Zweimal die Woche unterrichtet sie noch an der Juilliard School. Drei junge Sänger*innen besuchen in Terrence McNallys Stück Callas’ Meisterklasse und bekommen ihre absolute Hingabe, aber auch ihre Launenhaftigkeit zu spüren. In Momenten der Erinnerung badet die Primadonna dabei nicht nur in Glanzpunkten ihrer Karriere.
McNally war selbst Dozent für Szenisches Schreiben an der Juilliard. Eines Tages schlich er sich in eine Meisterklasse der Sängerin Leontyne Price. Beeindruckt von der Theatralik, die sich ihm dabei bot, kam ihm die Idee, der von ihm verehrten Maria Callas auf diese Weise mit einem Stück zu huldigen. In dem so berührenden wie komischen Porträt, das Glanz und dunkle Seiten des Opernstars zeigt, zieht Schauspielerin Iris Albrecht als Diva alle Register ihres Könnens, junge Sänger*innen des Opernhauses spielen ihre Gesangsstudent*innen. Die Callas »bietet Iris Albrecht so grandios dar, dass man einfach vergisst, dass dies Theater ist«, schreibt die »Volksstimme« begeistert.

Ulrich Wiggers
Regie

Jovan Mitic-Varutti / Justus Tennie
Musikalische Leitung

Leif-Erik Heine
Bühne, Kostüme

Laura Busch
Dramaturgie

 

Aufführungsdauer: 2 h (inkl. Pause)

Bildergalerie (Fotos: ©Andreas Lander)

Trailer

Pressestimme


Theatererlebnis der Sonderklasse

Diese Ambivalenz zwischen der eigenen Selbstüberhöhung und der gleichzeitigen Abhärtung der Sänger gegenüber den Gefahren, die Erfolg und Misserfolg mit sich bringen, bietet Iris Albrecht so grandios dar, dass man einfach vergisst, dass dies Theater ist. Sie spielt hier nicht nur eine Rolle, eine andere Person, sie lebt sie. Jeder Satz, jede Geste ist so authentisch, wie sie nur sein kann, wenn die Erfahrungen, die Ängste, die Hoffnungen und die Erfolge eines Künstlerdaseins auch die eigenen sind.

Rolf-Dietmar Schmidt
Volksstimme, 20. 1. 2020

 


Idol zum Leben erweckt

Iris Albrecht verkörpert diese Rolle ganz so, wie es auch der Name des Stückes [...] impliziert, nämlich mit einer wahren Meisterklasse. Sie erweckt die Diva zum Leben, in allen Facetten der menschlichen Gefühlswelt und mit einer ungeheuren Wirkung auf die Zuschauer.

Karina Kunze
AmeoneA Musicalworld, 22. 1. 2020