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Die Pest

Albert Camus


Ein Monolog nach dem gleichnamigen Roman
Deutsch von Uli Aumüller
Für die Bühne bearbeitet von Krzysztof Minkowski

Wiederaufnahmedatum

folgt

 

Schauspielhaus Foyer

»Seltsame Dinge« geschehen in der Stadt Oran: Tote Ratten werden in Kellern, auf Straßen und sogar in Wohnungen gefunden. Zugleich sterben einzelne Menschen an einem unbekannten Fieber. Der Arzt Dr. Rieux ahnt als erster, was zunächst niemand glauben mag: Die Pest ist ausgebrochen. Sie versetzt Oran in einen Ausnahmezustand, die Stadt wird von der Außenwelt abgeriegelt. Die verheerende Seuche scheint sich ihre Opfer willkürlich zu suchen: Jung und Alt, Arm und Reich. Doch Rieux entdeckt bald eine Gemeinsamkeit: Die Pest befällt nur Menschen ohne Solidarität. Im aussichtslos scheinenden Kampf gegen den Tod zeigen die Menschen ihr wahres Gesicht: selbstloses Engagement, Fatalismus, aber auch krasse Profitgier. Ein Parforceritt ums Überleben beginnt …

»Die Pest« ist Albert Camus’ berühmtester und erfolgreichster Roman und gehört zu den Klassikern der Weltliteratur. Camus zeichnet darin das schonungslose Bild einer Gesellschaft in einer Katastrophensituation, die uns nur Monate nach der Premiere allzu nahe rückte: voller Angst und Schrecken, Absurdität und Egoismus, aber auch mit Trost und Hoffnung.


Zu dieser Inszenierung bieten wir theaterpädagogisches Begleitmaterial an. Anfragen richten Sie bitte an theaterpaedagogik[at]theater-magdeburg.de


Die Inszenierung wurde durch das Theater Magdeburg an die coronabedingten Auflagen angepasst.

Aufführungsdauer: 1:00 h (ohne Pause)

TRAILER