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8. Sinfoniekonzert

BEETHOVEN+


NIKOLAI SIDELNIKOV

Frühlings-Ouvertüre für Orchester


FRANZ LEHÁR

Ungarische Fantasie für Violine und Orchester
bearbeitet für Domra und Orchester


NICCOLÒ PAGANINI

Adagio und Rondo »La Campanella«
aus dem Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 h-Moll op. 7
bearbeitet für Domra und Orchester


LUDWIG VAN BEETHOVEN

Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale«

Do. 7. 4.
Fr. 8. 4.
2022

Opernhaus Bühne

Selten ist ein musikalisches Jubiläumsjahr so durcheinandergeraten wie 2020. Aber – Glück im Unglück – es hätte kaum einen widerstandsfähigeren Komponisten treffen können als Ludwig van Beethoven. Deshalb wird es kaum jemand übelnehmen, dass GMD Anna Skryleva mit ihrer Magdeburgischen Philharmonie erst 16 Monate nach dem 250. Tauftag Beethovens den Aufführungszyklus seiner sämtlichen Sinfonien abschließt: Es erklingt Beethovens 6. Sinfonie, in der der Komponist die Utopie einer Harmonie zwischen Mensch und Natur formuliert. Das fünfsätzige Werk beschreibt einen programmatischen Weg, beginnend mit dem »Erwachen heiterer Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande« über die idyllische »Szene am Bach« und die Konfrontation des Menschen mit den Gewalten der Natur bis hin zur erlösenden Versöhnung. In ihrer Final-Orientierung zeigt sich die 6. Sinfonie als episches Schwesterwerk ihrer Vorgängerin, der dramatischen »Schicksalssinfonie«.

Als Solistin präsentiert sich in diesem Konzert die junge russische Domra-Virtuosin Alisa Lebedeva. Die Domra ist ein Instrument der russischen Volksmusik – ein Lauteninstrument mit halbkugelförmigen Korpus, der Balalaika eng verwandt. Lebedeva interpretiert darauf – begleitet von der Magdeburgischen Philharmonie –  Werke, die ursprünglich für Solo-Violine und Orchester komponiert wurden.

Alisa Lebedeva Domra
Magdeburgische Philharmonie
GMD Anna Skryleva
Dirigentin