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von Peter Ansorge am 26.04.2012 11:23
"Werther" Und noch ein großes Lob !
Wir sind von Berlin extra nach Magdeburg gefahren, um die Wiederaufnahme zu hören und zu sehen. Sowohl szenisch als auch musikalisch ein Volltreffer, dazu eine expressive Darstellung durch die Protagonisten des Abends Frau Cervoni und Herrn Ramos.
Ich habe bisher 7 verschiedene Werke des Musiktheaters in Magdeburg sehen können und immer waren es an- und aufregende Abende. Danke, bitte machen Sie weiter so.
Wer, so wie ich, die letzte Werther-Inszenierung an der Deutschen Oper Berlin als schrecklich empfunden hat, für den sollte die Magdeburger Aufführung ein "Muss" sein. - Bravo -

von Sybille von Wallenstern am 22.04.2012 06:49
Eine unserer absoluten Lieblingsopern durften wir am vergangenen Freitag in Magdeburg erleben. Zufällig auf der Durchreise nach Berlin haben wir bei Ihnen Werther sehen dürfen und sind vom ersten Augenblick nicht aus dem Staunen gekommen. Vor allem eine Leistung wie die von Charlotte und Albert, sowie insbesondere die des Orchesters sucht man in vielen großen deutschen Opernhäusern vergeblich. Großes Lob an alle und weiter so!!

von Carsten Müller, Schönebeck (Elbe) am 14.04.2012 11:06
Miriways - Dank des heute auf Deutschlandradio Kultur gesendeten Live-
Mitschnitts (eine CD von CPO soll folgen) war es nun noch einmal
möglich, diese herrliche Aufführung zu genießen. Da per Radio nur
akustisch, konnte man sich also voll auf die Musik konzentrieren. Nicht
nur die Inszenierung hatte ja Zeichen gesetzt, so auch das L´Orfeo
Barockensemble zusammen mit allen Solisten (einschließlich Sebastian
Tiede als Leopard!). Außerdem wurde noch einmal ganz deutlich, wie
stimmlich gut die Gastsänger und -sängerinnen (szenisch und
musikalisch hat mir hier Ulrike Hofbauer als Sophi am besten gefallen)
mit "unseren" Ensemblemitgliedern vom Magdeburger Theater
zusammen agiert haben (Susanne Drexel - herrlich diabolisch dieser
Zemir! - und Julie Martin du Theil). Das hiesige Feuilleton und auch die
überregionalen Rezensionen haben mit Recht so positiv berichtet. Klasse,
dass die Telemann-Gesellschaft und alle Mitwirkenden zusammen mit
dem Magdeburger Theater diesen bisher verborgenen musikalischen
Diamanten wieder zum Funkeln gebracht haben.

von Peter Ansorge am 04.02.2012 12:25
Wieder einmal sind wir gestern aus Berlin angreist um uns Madame Butterfly anzusehen. Bravo Bravo Bravo !!! für diesen wunderschönen Abend. Es war für uns ein Fest für Auge und Ohr. Vergleichbares bieten die Hauptstadtbühnen derzeit nicht oder nur selten.
Wir haben es hier mit einer Inszenierung zu tun, die auf jegliche sozial-vulgäre Aktualisierungen verzichtet. Hier wird nichts verortet, transponiert, verlegt oder gar "ordentlich gegen den Strich gebürstet".
Danke für dieses Erlebnis und für eine Hauptdarstellerin, auf die größere Bühnen stolz sein könnten.
Eine Bitte an Frau Stone: Bitter widerstehen Sie auch weiterhin den Versuchungen des "modernen Regietheaters", eine immer größer werdende Berliner Fangemeinde dankt es Ihnen.
Peter Ansorge

von Michael Worbs am 23.01.2012 08:42
Am gestrigen Sonntag (22.1.11) habe ich die zunächst letzte Aufführung von "Aschenputtel"gesehen. Ich kann nur hoffen. dass diese Inszenierung nie wieder verwendet wird! An Niveaulosigkeit übertraf sie noch die Comedyshows einiger einschlägiger Privatsender. Ich habe manchmal die Sänger und Sängerinnen bewundert, die gegen diesen Dauerklamauk ansingen mussten. Die gesangliche Leistung war top, das andere ein Riesenflop. Auch eine heitere Oper hat es nicht verdient, dass man eine Toilettenausstattung auf der Bühne vorführt. Ich bin sehr einverstanden, dass Opern vergangener Zeiten in moderne Szenen gesetzt werden, aber was hier gelaufen ist, ist unwürdig gewesen. Nur Susanne Drexl war zeitweise glaubwürdig als Rolle inszeniert. Die "Aschenputtelsituation" hat auch eine ernste Seite. Im Programmheft des Theaters ist dazu ein Beitrag von EugenDrewermann abgedruckt und sogar einige Straftatbestände. Ich habe ja nicht erwartet, dass etwas Romantik aufkommt, aber dass man in der Schlussszene die Versöhnung mit Eimer, Klopapier und Toilettenbürste garniert und sich nicht ernsthaft mit dem Libretto befasst, ist ein Skandal. Magdeburg hat schon gelungene Inszenierungen erlebt, wie etwas "La Traviata, aber diese war ein Faschingsscherz, allerdings ein schlechter und einer Musik Rossinis unwürdig.
Michael Worbs

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