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Premiere:
Sa, 17.03.2012

Schwestern

Theo Fransz

Aus dem Niederländischen von Monika The

Ab 10 Jahren

»Ich will nicht, dass du weggehst.« – Es gibt Dinge, die man sich gar nicht vorstellen will. Und doch geschehen sie. Dass jemand stirbt: Die eigene Schwester, die für Mathilde die beste Freundin und einfallsreichste Spielkameradin war. Mit der man streiten und lachen, Quatsch machen und weinen konnte. Um das Unabänderliche annehmen zu können, braucht es Zeit. In einer Reihe von Nächten wird Mathilde von ihrer toten Schwester besucht, sie spielen die alten Spiele, reden und trösten einander. Schritt für Schritt nimmt Mathilde Abschied von Zus, sie bespricht mit ihr, ob es möglich gewesen wäre, Zus im entscheidenden Moment zu retten – und wie es weitergehen wird in Mathildes Leben ohne die Schwester.

Der niederländische Autor, Schauspieler und Regisseur Theo Fransz war Mitbegründer des MUZtheaters in Zaadam, einer innovativen Spielstätte für Kinder- und Jugendtheater, die er über siebzehn Jahre lang leitete. Das Stück »Schwestern« ist auf vielen europäischen Bühnen vertreten und wird als kluger, einfühlsamer und humorvoller Beitrag zum Thema Abschiednehmen und Tod  hoch gelobt. Es ist ein Stück, das Mut macht, sich mit den großen Fragen des Lebens zu beschäftigen und die Leichtigkeit hat, auf die Lebensfreude und die Kraft des Momentes zu vertrauen.

So sehr hatten Heide Kalisch als Mathilde und Luise Audersch als die tote Schwester Zus die Zuschauer in den Bann gezogen, dass zwischen dem Spiel der Protagonistinnen sowie den jungen und älteren Zuschauern keine Trennung zu spüren war. Man durchlebte das Stück wie ein Teil davon, fühlte mit, litt mit, lachte mit, ja, lachte mit. Die »Schwestern« sind voller Aktion, Witz, kindlichem Übermut, bringen die Zuschauer zum Lachen und Mitsingen, um sie im nächsten Moment in eine tiefe Traurigkeit zu stürzen, die aber nie lange anhält. (…) Eine humor- und gefühlvolle, tief unter die Haut gehende Regie von Anke Salzmann (…) Kommen dann noch zwei junge Schauspielerinnen von solchem Format hinzu, kann es nur ein großartiger Erfolg werden. (…) Die Kinder in der Vorstellung hielt es kaum auf den Plätzen, wenn die beiden bei ihren Spielen über Bett und Regalwand turnten, wenn sie nach ihrer Lieblingsmusik tanzten oder davon träumten, in einer Seifenblase der Musik nachzufliegen, die nur die tote Zus hören konnte. (…)
Hier erfahren Eltern viel über das Thema Trauerarbeit von Kindern, vom Sprechen über Leben und Tod in der Familie. Ein Stück über Kinder, aber durchaus nicht nur für Kinder. (Magdeburger Volksstimme 19.3.2012)

Regie Anke Salzmann
Bühne/Kostüme Anja Ackermann
Dramaturgie Heide Palmer

Zus Luise Audersch Mathilde Heide Kalisch

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