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von Tessa Schöne am 30.05.2011 06:47
Ihr Gästebuch ist ja gut versteckt. Ich hab's trotdzem gefunden und hier ist mein Kommentar zu REIGEN: Claudia Bauers Inszenierung folgt den zehn Szenen aus Schnitzlers Reigen ziemlich originalgetreu, wobei die Übergänge entweder durch Choralgesang oder auch mal Punk-Rock gestaltet werden - naja, dazu kann man geteilter Meinung sein. Musik und Klamauk reichen jedoch alleine nicht, um Schnitzlers Ansatz ein Stück weit in unsere heutige entsexualisierte Zeit zu transportieren, obwohl hierzu sehr gute Ansätze vorhanden sind: da das komplette Ensemble Anfangs in Unterwäsche auftritt, kann man den Personen zunächst keine Rolle zuordnen. Nur wer gerade "dran" ist, nimmt eine Augenmaske ab und zieht sein Kostüm an. Weiter positiv finde ich, dass sich Claudia Bauer nicht dazu hat hinreißen lassen, provokante Sexszenen auf die Bühne zu bringen. Denn der Sex wird klamaukhaft und mit Unterwäsche praktiziert. Lediglich Alexander Absenger sorgte in der Aufführung, die ich besucht habe, für unfreiwillige Situationskomik, als ihm bei wohl zu heftigen rythmischen Bewegungen mit dem Stubenmädchen sein Penis seitlich aus der Unterhose flutschte. Dafür überzeugt er dank seiner österreichischen Herkunft mit einem perfekten Akzent, ganz so, wie von Schnitzler geschrieben. Schade, dass er im weiteren Verlauf nur noch damit beschäftigt war, seine stark behaarten Beine zu kämmen, aber aufgrund Schnitzlers Szenenfolge ist es eben schwierig, den Soldaten nochmals einzubauen. Fazit: weniger wäre manchmal mehr gewesen - weniger Klamauk, weniger Musik, mehr "Botschaft", mehr "Transport" in unsere heutige enttaubuisierte Zeit, in der sich über einen "Reigen" doch keiner mehr wirklich aufregt.

von Hans-Georg & Anneliese Weil aus Luisenth am 21.05.2011 08:15
Am 1.April hatten wir die große Freude Giuseppe Verdis Oper
"La Traviata " in Ihrem Hause zu sehen.
Wir waren begeistert, eine gelungene Inszenierung, ein tolles
Ensemble, aus dem die Violetta gesungen und gespielt von einer großartigen Hale Soner uns Ilja Werger als Alfredo, noch heraus ragten.
Wir haben " La Traviata " im Mai vergangenen Jahres in der Semperoper zu Dresden gesehen und sind uns einig,
die Inszenierung, das Ensemble, der Chor, die Statisterie und auch der großartige Klangkörper der Magdeburgischen Philharmonie Ihres Hauses waren nach unserem Empfinden deutlich besser.
Alles Gute für die Zukunft !!
Wir waren nicht zum ersten Mal und gewiß nicht zum letzten Mal
Gast in Ihrem Haus.

von Ulla und Dieter Schmidt aus Wadgassen am 27.04.2011 09:06
Die Musicaltage waren super! Dafür hat sich unsere Anreise aus dem Saarland mehr als gelohnt. Wir hatten "Jekyll & Hyde" während der Tournee in Saarbrücken gesehen, aber in Magdeburg gefiel es uns noch besser. Auch die anderen Aufführungen waren sehr gelungen. Die anschließenden Autogrammstunden mit den gutgelaunten freundlichen Darstellern haben uns sehr begeistert.
Wir hoffen, dass es weitere Musicaltage geben wird und sind dann sicher wieder dabei.
Liebe Grüße U.+ D. Schmidt :-)))

von Siggi und Karin aus Mühlheim am Main am 27.04.2011 08:50
Von den fünf Musicaltage konnten wir nur die letzten drei Tage genießen. Es waren drei wunderbare Vorstellungen. Die schönste Show für uns war „Sunset Blvd.“ Nach dem Ende von „Sunset Blvd.“ in Niedernhausen (1998) mussten wir bis jetzt warten. Das war eine sehr lange lange Zeit. Umso mehr hatten wir uns auf diese Vorstellung gefreut. Die Besetzung mit Marianne Larsen (Norma Desmond), Nikolaj Alexander Brucker (Joe Gillis), Milica Jovanovic (Betty Schaefer) und Norbert Lamla (Max von Mayerling) war absolut gelungen. Uwe Kröger setzte in Niedernhausen in der Rolle des Joe Gillis gewisse Maßstäbe. Nikolaj Alexander Brucker ist zwar kein Uwe Kröger, er braucht sich aber mit seinen Leistungen absolut nicht zu verstecken!! Er war hervorragend. Über Norbert Lamla braucht man eigentlich nicht viel sagen. Er ist grandios und als „Buttler Max“ einfach unschlagbar. Marianne Larsen und Milica Jovanovic für uns bis dato unbekannt begeisterten in ihren Rollen.
Von den anderen Darstellern gefiel mir vor allem Roland Fenes am besten. Er beeindruckte mit seiner Interpretation in der Rolle des „Cecil B. De Mille“.
Die 1. Musicaltage waren ein absoluter Hochgenuss. Die ca. 430 km haben sich gelohnt und wir möchte sie nicht missen. Gespannt sind wir auf die (hoffentlich) 2. Musicaltage in 2012. Wir würden gerne wieder vorbei schauen, denn es war ein absoluter Kulturhochgenuss !!!! Macht weiter so.

von Sigrid und Bernd aus Magdeburg am 26.04.2011 12:00
Wir möchten uns an dieser Stelle für die wunderschönen Oster-Musical-Tage bedanken. Das Stadttheater- Magdeburg hat seinen Namen eines der führenden Musicalstandorte in Deutschland zu sein, einen weiteren Höhepunkt dazugefügt. Besonderen Anklang fanden die zu Beginn der Vorstellungen angebotenen Einführungen in die Stücke und die jeweils anschliessenden Autogrammstunden mit den Hauptdarstellern! Man lernte seine Musical-Lieblinge mal von einer ganz persönlichen Seite kennen und man war erstaunt mit welcher Lockerheit und Freude die Künstler mit den Musicalfans sprachen und alle Wünsche für Bilder und Unterschriften erfüllten! Wir hoffen, dass diese Tage einmal einen festen Platz im Spielplan einnehmen werden, denn darin waren sich die Zuschauer an allen Tagen einig: Das war Musicaltheater auf ganz hohem Nieveau! Und wir sind sicher, im Sommer wird sich das auf dem Domplatz bei "Die Schöne und das Biest" fortsetzen!

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